Fraunhofer-Gesellschaft

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle

(Arbeitsgemeinschaft ingenhoven architects Meyer Architekten)

Neubau. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle ist als gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE als Neugründung konzipiert. Nachhaltigkeit, Erweiterbarkeit und Reversibilität des Gebäudes, das neben den Technika für die Siliziumproduktion und Materialprüfung auch Labore und Büros beinhaltet, sind wesentlicher Aufgabenbestandteil.

In Anlehnung an den Campusgedanken wird der Baukörper des Neubaus als Solitär in der durchgehenden Landschaft positioniert. In seiner Ausrichtung steht der Baukörper parallel zu den Fassaden der bereits neu erstellten Gebäude und nimmt so auch Bezug zu der historischen Ausrichtung der bereits abgerissenen Landesheilanstalt auf. Auf einen Zaun wird bewusst verzichtet, so dass die Landschaft bis ans Gebäude fließt.

Das Gebäude besteht aus zwei bündig abschließenden und gleichzeitig innenhofbildenden Baukörpern. Das Büro- und Laborgebäude wird als “Bauteil A” bezeichnet. Das Technikum mit der integrierten Spange für Gebäudetechnik als “Bauteil B”. Da es sich inhaltlich und von der angestrebten Außenwirkung um ein Institutsgebäude handelt, werden diese beiden Baukörper durch einen umlaufenden Screen zusammengefasst. Verbindend zwischen den beiden Baukörpern wird ein Atrium angeordnet, welches als Eingangs- und Empfangsbereich fungiert. Das Gebäude wird auf dem Grundstück so positioniert, dass eine Erweiterbarkeit in östlicher Richtung um ein Hallensegment unter Beibehalt der Anlieferzone ermöglicht wird.

Fertigstellung    12/2013
HNF                  4.280 m2
BRI                   51.100 m3