Kompetenz aus Erfahrung

Die Geschichte unseres Büros beginnt mit einer Begegnung – Der junge Architekt Jochen Meyer, in den 50er-Jahren frisch von der TU Stuttgart nach Düsseldorf gekommen, trifft den Bauherrn für seinen ersten Wohnhausbau. Der Auftraggeber ist Karl Ziegler, ein Chemiker am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr, der sich zu einem väterlichen Freund des Architekten mit Hamburger Herkunft entwickelt. Im Jahr 1963 erhält Ziegler, damals 65-jährig, den Chemie-Nobelpreis. Als daraufhin die Max-Planck-Gesellschaft ein neues Institutsgebäude für den Preisträger errichten lassen will, bringt dieser den Architekten Meyer ins Spiel. Das Ergebnis überzeugt nicht nur den Nobelpreisträger, sondern auch die Forschungsgesellschaft – und bildet die Basis für eine bis heute intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Seit Anfang der 70er-Jahre fungieren wir als Außenstelle der Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft und betreuen seitdem zwölf Liegenschaften in NRW. In den Jahren zwischen 1995 und 2005 wurden diese umfassend von uns saniert, was zu einem beständigen Wachstum des Büros führte. Im Jahr 2005 übernahm Jan Hinnerk Meyer die Geschäftsführung von seinem Vater und begann, unseren Aktionsradius zu erweitern. Wir bewarben uns und erhielten Sanierungsprojekte anderer Auftraggeber sowie Laborneubauprojekte, etwa für die Fraunhofer-Gesellschaft oder die Helmholtz-Gesellschaft. Für Neubauten kooperieren wir regelmäßig mit renommierten großen Büros.

Ein weiterer, aktueller Meilenstein für Meyer Architekten ist die Generalsanierung der Universität Bielefeld, gemeinsam mit RKW. Dieser bis in das Jahr 2025 geplante Auftrag gehört zu den größten Hochbauprojekten Deutschlands – und er beweist, dass es nicht nur auf die Größe eines Büros ankommt, sondern vor allem auch auf seine Kompetenz – gewachsen aus guten Erfahrungen.